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Lebenszeichen

Zitate

 

 

Bilde dir nie ein,

dass etwas gut für dich sein könnte,

was dich nötigt,

einmal die Treue zu brechen,

die Scham hintanzusetzen,

jemand zu hassen,

argwöhnisch zu sein,

in Verwünschungen auszubrechen,

dich zu verstellen

oder Dinge zu begehren,

bei denen man Vorhänge

und verschlossene Türen braucht.

 

Marc Aurel

 

25.11.08 13:26


"Ich suche nicht - ich finde.

Suchen – das ist Ausgehen von alten Beständen

Und ein Finden-Wollen von bereits Bekanntem im Neuen.

Finden – das ist das völlig Neue!

Das Neue auch in der Bewegung.

Alle Wege sind offen –

Und was gefunden wird, ist unbekannt.

Es ist ein Wagnis – ein heiliges Abenteuer!

Die Ungewissheit solcher Wagnisse

können eigentlich nur jene auf sich nehmen,

die sich im Ungeborgenen geborgen wissen,

die in die Ungewissheit,

in die Führerlosigkeit geführt werden,

die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen,

die sich vom Ziel ziehen lassen und nicht

– menschlich beschränkt und eingeengt –

das Ziel bestimmen.

Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis

Im Außen und Innen:

Das ist das Wesenhafte des Menschen,

der in aller Angst des Loslassens

doch die Gnade des Gehaltenseins

im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt."

Pablo Picasso zugeschrieben

Vor allem diese Zeilen:

die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen,

die sich vom Ziel ziehen lassen und nicht

– menschlich beschränkt und eingeengt –

das Ziel bestimmen

sprechen mich total an… Sie geben mir Orientierung…

Sie sagen mir ganz eindeutig, dass ich bestimmte Verhaltensweisen nicht mehr will… ich will meinen Zorn nicht mehr ausleben.. ich will mich nicht anstecken lassen von aggressivem Verhalten… und schon gar nicht, mich und andere darin bestärken, dass es wunderbar ist, wenn ich es jemandem so richtig gegeben habe.

Dass alles nicht zu tun, wirkt oft so langweilig, so brav… - um wie viel spritziger wirkt doch eine pointierte Antwort, die wir jemandem um die Ohren hauen…, wirken Sarkasmus und Ironie…

Seltsam wie gerne wir dann vergessen, wie es sich anfühlt, bekommen wir selber sie um die Ohren gehauen…

Nein, mein Stern sagt mir etwas anderes… und ich wünsche mir Wegbegleiter, die mich darin ermutigen, ihm treu zu bleiben.

LG Schneeflocke

30.7.08 16:13


Ordnung ist die Lust der Vernunft,

Unordnung die Wonne der Phantasie.

Paul Claudel

7.11.07 11:03


Trau nicht deinen Augen
Trau deinen Ohren nicht
Du siehst Dunkel

Vielleicht ist es Licht

Bertolt Brecht

4.11.07 15:03


Wir sollten aufhören, Gott zu suchen.

Er ist längst da.

Dorothee Sölle

26.10.07 10:37


Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat - egal wie es ausgeht.

Vaclac Havel
21.10.07 19:25


    Der Optimist ist ein Mensch,
    der überall grünes Licht sieht,
    während der Pessimist
    nur das rote Stopplicht erblickt.
    Aber der wirklich Weise
    ist farbenblind.

    Albert Schweizer
9.1.07 10:54


Über die Strafe - Gedanken von Tolstoi

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Du sollst anderen mit gutem Beispiel vorangehen und sie dadurch lehren; wenn du aber Böses lehrst, lehrst du nicht, sondern zerstörst.

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Einst haben sündige Menschen angenommen, sie hätten das Recht, andere zu bestrafen - das meiste Unglück, das wir erleben, hat damit begonnen.

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Strafe ist immer grausam und schmerzhaft.

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Den besten Beweis, dass wir unwürdigen, manchmal sogar schädlichen Dingen im Namen der "Wissenschaft" nachgehen, liefert die Tatsache, dass es eine Wissenschaft der Bestrafung gibt (Im Westen gibt es eine Psychologie der Folter; am fortgeschrittensten in den USA - deren Präsident Hinrichtungen als Weg zur Demokratie beklatscht), an sich schon eine der unwissendsten und aggressivsten Handlungen, die der Mensch kennt; sie ist ein Überbleibsel der niedersten Entwicklungsstufe des Menschen, niedriger als diejenige des Kindes oder Wahnsinnigen.

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3.1.07 11:28


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Durch begriffliche Moral
und abstrakte Erkenntnis überhaupt
kann keine echte Tugend
bewirkt werden;
sondern diese muss aus der
intuitiven Erkenntnis entspringen,
welche im fremden Indiviuo
dasselbe Wesen erkennt
wie im eigenen.

Schopenhauer

 

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3.1.07 10:49


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