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Lebenszeichen

"Ich suche nicht - ich finde.

Suchen – das ist Ausgehen von alten Beständen

Und ein Finden-Wollen von bereits Bekanntem im Neuen.

Finden – das ist das völlig Neue!

Das Neue auch in der Bewegung.

Alle Wege sind offen –

Und was gefunden wird, ist unbekannt.

Es ist ein Wagnis – ein heiliges Abenteuer!

Die Ungewissheit solcher Wagnisse

können eigentlich nur jene auf sich nehmen,

die sich im Ungeborgenen geborgen wissen,

die in die Ungewissheit,

in die Führerlosigkeit geführt werden,

die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen,

die sich vom Ziel ziehen lassen und nicht

– menschlich beschränkt und eingeengt –

das Ziel bestimmen.

Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis

Im Außen und Innen:

Das ist das Wesenhafte des Menschen,

der in aller Angst des Loslassens

doch die Gnade des Gehaltenseins

im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt."

Pablo Picasso zugeschrieben

Vor allem diese Zeilen:

die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen,

die sich vom Ziel ziehen lassen und nicht

– menschlich beschränkt und eingeengt –

das Ziel bestimmen

sprechen mich total an… Sie geben mir Orientierung…

Sie sagen mir ganz eindeutig, dass ich bestimmte Verhaltensweisen nicht mehr will… ich will meinen Zorn nicht mehr ausleben.. ich will mich nicht anstecken lassen von aggressivem Verhalten… und schon gar nicht, mich und andere darin bestärken, dass es wunderbar ist, wenn ich es jemandem so richtig gegeben habe.

Dass alles nicht zu tun, wirkt oft so langweilig, so brav… - um wie viel spritziger wirkt doch eine pointierte Antwort, die wir jemandem um die Ohren hauen…, wirken Sarkasmus und Ironie…

Seltsam wie gerne wir dann vergessen, wie es sich anfühlt, bekommen wir selber sie um die Ohren gehauen…

Nein, mein Stern sagt mir etwas anderes… und ich wünsche mir Wegbegleiter, die mich darin ermutigen, ihm treu zu bleiben.

LG Schneeflocke

30.7.08 16:13
 

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