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Lebenszeichen

Der Text hat mich sehr nachdenklich gemacht, gestern und auch heute...

Ich habe keine Sternenaugen mehr und leuchte mein Leben nicht aus...

Ich habe Weihnachten wieder verloren...

Was ist nur geschehn...

 

Aber verzweifelt bin ich auch nicht – nur traurig.

Ich bin mir sicher, es wird mich wieder finden... – ja, ganz sicher.

5.1.08 21:34


Bild von http://www.pauliland.ch/

 

Einem Stern folgen

 

Sie kommen von weit her,

aus dunklem Leben,

heften ihre Schritte an einen Stern.

Ungewiss, wohin er sie bringt.

Ein Zug von Menschen folgt ihnen,

lichthungrig auf der Suche wie sie.

Gemeinsam kommen sie an.

Nicht in einem Irgendwo,

sondern im Haus des Lichts.

Und sie fallen nieder.

Und werden leicht.

Und werden hell.

Und über die Maßen froh.

Sie gehen zurück

In ihr Leben

Und leuchten es aus

Mit Sternenaugen

Und Herzen aus Licht.

 

Hildegard Nies

 

5.1.08 21:36


Einem Stern folgen...

 

darüber dachte ich heute weiter nach...

 

Welchem Stern folge ich?

 

Habe ich überhaupt einen?

 

Der Stern ist doch AUSSEN...  - aber  war nicht all das, was mein Leben verändert hat, ihm neue Richtung gegeben hat, INNEN?

 

Was hat mir Sternenaugen geschenkt?

 

 

Ich glaube, mein Stern ist eine Hoffnung... - und ich habe sie einmal so beschrieben:

 

 

In den letzten Jahren habe ich immer wieder Erfahrungen gemacht als scheine ein Licht aus einer anderen Welt in die meine, ein Licht, in dem vieles, was jetzt dunkel ist, hell wird und verständlich. Im Traum habe ich dieses Licht einmal "Das Licht von Weihnachten" genannt.

 

Mit diesen Erfahrungen nun ist es so, dass ich immer wieder erneut größte Zweifel habe, was ich davon halten soll... ich bin viel zu skeptisch, um sie einfach so anzunehmen. Aber ich kann sagen, dass es vielleicht meine größte Hoffnung überhaupt ist, dass wahr ist, was als "Licht von Weihnachten" immer wieder (und nicht nur zu Weihnachten  ) in meine Welt scheint; dass wahr ist, was es mir aufscheinen lässt, was es mir prophezeit, was es mich schauen lässt.

 

Ich wünsche allen, die hier lesen, dass unser aller Leben immer wieder erhellt wird durch das Licht von Weihnachten.

 

Und dass es dieses Licht ist, dass am Ende besteht.

Schneeflocke

 

6.1.08 13:15


Die Schneeflocke – ein Wunderwerk

Immer von der Frage nach dem Dasein Gottes verfolgt, sprang ich aus dem Bett und ging in die Kurgalerie, um eine der Schneeflocken einzufangen. Auf einer kleinen Untertasse sammelte ich ein paar frische Flocken. Und da, angesichts der Vollkommenheit jeder einzelnen, angesichts dieser Harmonie und dieser Verschiedenheit, hatte ich den Gedanken an einen Künstler. Diese Welt war nicht die Frucht des Chaos. Hinter jeder dieser Schneeflocken ahnte ich eine Vernunft, einen unermesslich großen Künstler. Mit der so vollkommenen wie zerbrechlichen Schönheit dieses Kristalls kam mir die Gewissheit einer über die Maßen schöpferischen Schönheit und Vernunft. Wenn der Schnee so beschaffen ist, wie sollte es dann Gott nicht geben? Einen Gott, der groß genug ist, um eine vergängliche Schneeflocke mit seiner Gegenwart zu erfüllen? So sah die erste Berührung, der erste Gedanke an das Dasein Gottes aus.

Jaques Loew

8.1.08 18:07


Und das schrieb mir neulich eine liebe mailfreundin... - ich freu mich immer noch dran

"Hab gestern gelesen, es gibt 80 verschiedene Arten von Schneeflocken, da hab ich an Dich gedacht und gegrinst, weil sie die 81. noch nicht kennen! "
8.1.08 18:26


so, die kommt jetzt einfach hierher.... 

 

24. Januar

Du mußt eine Vorstellung davon haben, was du willst. Sonst kommt irgendwann jemand daher und schwätzt dir etwas auf, was dir sehr schaden kann, deine Selbstachtung untergräbt und dich die Talente vergessen lässt, die Gott dir gegeben hat.
Richard Nelson Bolles

Wenn wir uns im Verlauf unserer Genesung selbst kennen lernen, müssen wir uns eine neue Selbstdisziplin aneignen. Dadurch vertiefen wir die Beziehung zu uns selbst und entwickeln ein besseres Gefühl dafür, was wir schätzen und was uns wichtig ist und was nicht.

Inzwischen wissen wir, dass es das Böse in der Welt gibt, dass auch dem Guten Schlimmes widerfährt und der Gerechte nicht immer siegt. Wohl wissend, dass das so ist, müssen wir lernen, standhaft zu sein und uns nicht einwickeln zu lassen, wenn unsere Werte und Einstellungen in Gefahr geraten. Wenn wir flexibel genug sind, um Fehler zu machen, wachsen und lernen wir. Aber wir müssen auch für die Werte geradestehen, an die wir heute glauben. Auf keinen Fall dürfen wir den Kräften folgen, die uns deprimieren und zerstören. Diese negativen Kräfte kommen meist von innen und nicht von außen. Wo immer sie auftauchen, ist unsere stärkste Waffe gegen sie, genau zu wissen, was wir wollen, und was uns wichtig ist.

Heute will ich nach der Weisheit streben, die mich meine Werte erkennen lässt und die mir hilft, für meine Überzeugungen geradezustehen.

24.1.08 10:23


25. Januar 

Nur solche Sicherheitsmaßnahmen, die du selbst triffst mit deiner dir eigenen Macht, sind gut, verlässlich und dauerhaft. (Machiavelli) 

Auf welches Fundament stützen wir uns, um geborgen zu sein? Dies ist eine wichtige, tatsächlich grundlegende Frage. 

Eines der wesentlichen Bedürfnisse des Menschen ist das nach Geborgenheit. Doch wie bei jeder Suche ist es auch hier so, dass der Gegenstand unseres Verlangens aus dem Blick gerät, wenn wir ihn dort aufspüren wollen, wo er nicht sein kann; so fordern wir Misserfolg und Enttäuschung geradezu heraus. 

Viele gründen ihr Streben nach Geborgenheit auf Äußerlichkeiten. Das heißt, sie bauen ihr Haus auf Sand. Schönheit ist vergänglich, den Ruhm hält niemand fest, Reichtum kann sich schnell in nichts auflösen, und die Gesundheit ist zumindest anfällig. Was also ist derart sicher, dass man darauf zählen kann? 

Es gibt nur eine Gewissheit, die nicht beeinträchtigt wird, und diese hat ihren Wohnsitz im Innern. Sie gründet im Glauben an uns selbst, in unserer Fähigkeit, nicht nur mit den Dingen so zurechtzukommen und irgendwie zu überleben, sondern das Leben wirklich zu feiern. Das ist die einzige Gewissheit von Dauer. Wie schwer es für uns, die wir mit den Problemen aus der Kindheit konfrontiert sind, auch sein mag zu begreifen, dass wir uns ganz und gar vertrauen können: es ist noch immer die einzige bleibende Gewissheit, die Geborgenheit schenkt. 

Der Gewinn, den ich aus dem Selbsthilfeprogramm ziehe, gibt mir Sicherheit. Nie zuvor hatte ich ein stärkeres Selbstwertgefühl.

25.1.08 13:19


Woraus ziehe ich meine geborgenheit... - gute frage...

Ich habe die letzten tage immer wieder versucht, meinem "geistigen Rüstzeug", wie es im "nur für Heute" heißt, treu zu bleiben - aber bin immer mehr in einen Alptraum abgerutscht, aus dem mich eine freundin mehr oder weniger unsanft wachrütteln musste.

Ich weiß noch nicht genau, wo ich falsch gelegen habe...

Aber ich fühle, dass ich wieder neu anfangen kann. und dass meine einzige aufgabe darin besteht, nüchtern zu werden und zu leben und die schritte auf diesem weg mit anderen zu teilen. 

 

Und wenn an dem Ort, wo ich eigentlich dachte, geborgenheit zu finden, keine mehr zu finden ist, weil eben das programm absolut ins hinterfeld gerät, dann ist dieser ort kein Ort der genesung mehr. 

 

Wünsch allen ein gutes, waches Heute. 

25.1.08 13:25


 
 
Danke an Olli...
 
 
25.1.08 23:16


Die gefällt mir grad gut, hab gar nicht weiter gesucht...

 

26. Januar

Jeder Mann trägt das Spiegelbild einer Frau in sich. Und jede Frau trägt das Spiegelbild eines Mannes in sich. In jedem Mann und in jeder Frau lebt auch der alte Mann und die alte Frau, der kleine Junge und das kleine Mädchen.
Hyemeyohsts Storm

Diese Lehre der Cheyenne-Indianer erinnert uns daran, dass wir nicht isoliert sind. Wir haben viele Verbindungen zu uns selbst und zu anderen Menschen.

Während wir dies lesen, tun wir es vielleicht mit den Augen eines kleinen Jungen, der gerade lesen lernt. Andererseits vermittelt uns ein Blick in den Spiegel vielleicht einen Eindruck von dem alten Mann, der wir einmal sein werden.

Durch die Nähe zu unserer Mutter, unseren Schwestern und Geliebten haben wir Teile unserer selbst in ihnen wieder gefunden.
Wenn wir sie alle willkommen heißen - den kleinen Jungen, der wir waren, den alten Mann, der wir einmal sein werden, die weiblichen Anteile in uns - werden wir stärker, weiser und spiritueller. Wir brauchen nicht zu erschrecken, wenn wir Züge an uns entdecken, die uns nicht männlich genug erscheinen. Wir sind männlich und daneben noch vieles andere mehr. Dieses Bewusstsein schafft Frieden in unserem Inneren.

Heute will ich in den Gesichtern alter Menschen Spuren des Kindes, in Kindergesichtern Vorzeichen des Alters, im Mann die Frau und in der Frau den Mann erkennen.

26.1.08 10:27


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