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Lebenszeichen

Wenn ich endlich wieder Zeit habe, kommt die Kategorie "Jahreskreis" dazu. Freu mich schon richtig darauf... der Jahreskreis wird für mich immer wichtiger - und ich entdecke immer neue Feste... so dieses Jahr erstmalig johanni

LG schneeflocke 

29.6.08 19:03


Leider wieder nur ein Pflichteintrag, um das gelöscht werden zu verhindern

LG schneeflocke 

19.5.08 18:02


ui, hier ist ja noch winter....

Wirds leider auch noch ein wenig bleiben...

mach nur grad einen Pflichtbeitrag, damit das blog nicht irgednwann stillgelegt wird - ist mir nämlich schon passiert bei myblog. weiß jemand, wann das passiert? nach wie langer zeit ohne beitrag?

 

LG schneeflocke 

18.3.08 22:02


Meine Augen
haben das

Heil gesehen

Wer
wie Simeon und Hanna
lebenslange Hoffnung wäre
und das Licht
in der Dunkelheit ahnte
und die Heilsworte
in den Tagängsten spürte
und den großen Gott
in dem kleinen Menschen umarmte –

der würde
wie Simeon und Hanna
an der Grenze des alten Lebens
in weites, neues Land blicken,
mit Augen begabt für das Heil.

Wer so wäre,
der würde die Richtung
auch durch verhangene Himmel
nicht verlieren
und müsste
selten weinen.


Vgl. Lukas 2,29-31

Aus: Schätze aus dem Stundenbuch
28.1.08 16:43


27. Januar

Wenn es dir vorkommt, als messe sich rundherum keiner mit dir, ist es an der Zeit, deinen eigenen Maßstab zu überprüfen.
Bill Lemley

Wir alle sind einerseits übertrieben kritisch und andererseits überempfindlich gegen Kritik.

Manche von uns tragen eine Maske, aber darunter sieht es ganz anders aus.

Andere wiederum verfluchen jeden, der ihnen begegnet. Und wieder andere sparen sich alle Kritik für ihren Partner auf, während sie zum Rest der Welt die Freundlichkeit in Person sind.

Egal, welche dieser Strategien wir verwenden, wir sitzen in einer Falle. Vielleicht sind wir uns dessen bewusst, erkennen aber doch nicht, dass das Problem hauptsächlich in uns liegt. Wir müssen unsere Beziehungen ganz genau betrachten. Haben wir uns vielleicht ein Verhalten angewöhnt, durch das uns niemand etwas anhaben kann? Sind wir uns selbst gegenüber sehr anspruchsvoll und kritisch?

Vielleicht müssen wir gar nicht so sehr unsere Maßstäbe ändern, sondern einfach nur lockerer mit ihnen umgehen. Wenn wir selbst unser bester Freund werden und uns etwas mehr Spielraum lassen, können wir auch anderen gegenüber viel toleranter sein.

Ich kann mich nicht zwingen, weniger kritisch zu sein. Aber ich kann meinen eisernen Griff lockern, so dass meine Leichtigkeit mehr zum Vorschein kommt. Ich kann mir abgewöhnen, mir selbst und anderen gegenüber den Richter zu spielen.

27.1.08 10:35


Die gefällt mir grad gut, hab gar nicht weiter gesucht...

 

26. Januar

Jeder Mann trägt das Spiegelbild einer Frau in sich. Und jede Frau trägt das Spiegelbild eines Mannes in sich. In jedem Mann und in jeder Frau lebt auch der alte Mann und die alte Frau, der kleine Junge und das kleine Mädchen.
Hyemeyohsts Storm

Diese Lehre der Cheyenne-Indianer erinnert uns daran, dass wir nicht isoliert sind. Wir haben viele Verbindungen zu uns selbst und zu anderen Menschen.

Während wir dies lesen, tun wir es vielleicht mit den Augen eines kleinen Jungen, der gerade lesen lernt. Andererseits vermittelt uns ein Blick in den Spiegel vielleicht einen Eindruck von dem alten Mann, der wir einmal sein werden.

Durch die Nähe zu unserer Mutter, unseren Schwestern und Geliebten haben wir Teile unserer selbst in ihnen wieder gefunden.
Wenn wir sie alle willkommen heißen - den kleinen Jungen, der wir waren, den alten Mann, der wir einmal sein werden, die weiblichen Anteile in uns - werden wir stärker, weiser und spiritueller. Wir brauchen nicht zu erschrecken, wenn wir Züge an uns entdecken, die uns nicht männlich genug erscheinen. Wir sind männlich und daneben noch vieles andere mehr. Dieses Bewusstsein schafft Frieden in unserem Inneren.

Heute will ich in den Gesichtern alter Menschen Spuren des Kindes, in Kindergesichtern Vorzeichen des Alters, im Mann die Frau und in der Frau den Mann erkennen.

26.1.08 10:27


 
 
Danke an Olli...
 
 
25.1.08 23:16


Woraus ziehe ich meine geborgenheit... - gute frage...

Ich habe die letzten tage immer wieder versucht, meinem "geistigen Rüstzeug", wie es im "nur für Heute" heißt, treu zu bleiben - aber bin immer mehr in einen Alptraum abgerutscht, aus dem mich eine freundin mehr oder weniger unsanft wachrütteln musste.

Ich weiß noch nicht genau, wo ich falsch gelegen habe...

Aber ich fühle, dass ich wieder neu anfangen kann. und dass meine einzige aufgabe darin besteht, nüchtern zu werden und zu leben und die schritte auf diesem weg mit anderen zu teilen. 

 

Und wenn an dem Ort, wo ich eigentlich dachte, geborgenheit zu finden, keine mehr zu finden ist, weil eben das programm absolut ins hinterfeld gerät, dann ist dieser ort kein Ort der genesung mehr. 

 

Wünsch allen ein gutes, waches Heute. 

25.1.08 13:25


25. Januar 

Nur solche Sicherheitsmaßnahmen, die du selbst triffst mit deiner dir eigenen Macht, sind gut, verlässlich und dauerhaft. (Machiavelli) 

Auf welches Fundament stützen wir uns, um geborgen zu sein? Dies ist eine wichtige, tatsächlich grundlegende Frage. 

Eines der wesentlichen Bedürfnisse des Menschen ist das nach Geborgenheit. Doch wie bei jeder Suche ist es auch hier so, dass der Gegenstand unseres Verlangens aus dem Blick gerät, wenn wir ihn dort aufspüren wollen, wo er nicht sein kann; so fordern wir Misserfolg und Enttäuschung geradezu heraus. 

Viele gründen ihr Streben nach Geborgenheit auf Äußerlichkeiten. Das heißt, sie bauen ihr Haus auf Sand. Schönheit ist vergänglich, den Ruhm hält niemand fest, Reichtum kann sich schnell in nichts auflösen, und die Gesundheit ist zumindest anfällig. Was also ist derart sicher, dass man darauf zählen kann? 

Es gibt nur eine Gewissheit, die nicht beeinträchtigt wird, und diese hat ihren Wohnsitz im Innern. Sie gründet im Glauben an uns selbst, in unserer Fähigkeit, nicht nur mit den Dingen so zurechtzukommen und irgendwie zu überleben, sondern das Leben wirklich zu feiern. Das ist die einzige Gewissheit von Dauer. Wie schwer es für uns, die wir mit den Problemen aus der Kindheit konfrontiert sind, auch sein mag zu begreifen, dass wir uns ganz und gar vertrauen können: es ist noch immer die einzige bleibende Gewissheit, die Geborgenheit schenkt. 

Der Gewinn, den ich aus dem Selbsthilfeprogramm ziehe, gibt mir Sicherheit. Nie zuvor hatte ich ein stärkeres Selbstwertgefühl.

25.1.08 13:19


so, die kommt jetzt einfach hierher.... 

 

24. Januar

Du mußt eine Vorstellung davon haben, was du willst. Sonst kommt irgendwann jemand daher und schwätzt dir etwas auf, was dir sehr schaden kann, deine Selbstachtung untergräbt und dich die Talente vergessen lässt, die Gott dir gegeben hat.
Richard Nelson Bolles

Wenn wir uns im Verlauf unserer Genesung selbst kennen lernen, müssen wir uns eine neue Selbstdisziplin aneignen. Dadurch vertiefen wir die Beziehung zu uns selbst und entwickeln ein besseres Gefühl dafür, was wir schätzen und was uns wichtig ist und was nicht.

Inzwischen wissen wir, dass es das Böse in der Welt gibt, dass auch dem Guten Schlimmes widerfährt und der Gerechte nicht immer siegt. Wohl wissend, dass das so ist, müssen wir lernen, standhaft zu sein und uns nicht einwickeln zu lassen, wenn unsere Werte und Einstellungen in Gefahr geraten. Wenn wir flexibel genug sind, um Fehler zu machen, wachsen und lernen wir. Aber wir müssen auch für die Werte geradestehen, an die wir heute glauben. Auf keinen Fall dürfen wir den Kräften folgen, die uns deprimieren und zerstören. Diese negativen Kräfte kommen meist von innen und nicht von außen. Wo immer sie auftauchen, ist unsere stärkste Waffe gegen sie, genau zu wissen, was wir wollen, und was uns wichtig ist.

Heute will ich nach der Weisheit streben, die mich meine Werte erkennen lässt und die mir hilft, für meine Überzeugungen geradezustehen.

24.1.08 10:23


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